Am 11. März war die Heinrich-Hertz-Schule Gastgeberin einer besonderen Begegnung: Im Rahmen des Projekts „Meet a Jew“ des Zentralrats der Juden in Deutschland besuchten Vertreterinnen und Vertreter des Judentums unsere Schule und stellten vor den Klassen E1FI1, E2FI3, E1BT2 und E2GS ihre Religion, ihre Traditionen und ihre Perspektiven auf gesellschaftspolitische Fragen vor.

Das Projekt „Meet a Jew“ hat sich zum Ziel gesetzt, persönliche Begegnungen zwischen Jüdinnen und Juden und der Gesellschaft zu ermöglichen. Und das abseits von Klischees und Vorurteilen. Statt über das Judentum zu reden, kommen Menschen zu Wort, die es leben. Dieser Ansatz zeigte auch in Karlsruhe seine Wirkung: Es entstanden lebhafte und offene Diskussionen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von unseren Religionskollegen Felix John und Benjamin Lang, die damit einen wertvollen Impuls in den Schulalltag brachten. Die Begegnung machte deutlich, wie wichtig der direkte Dialog für ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft ist und dass solche Gespräche gerade an berufsbildenden Schulen einen bleibenden Eindruck hinterlassen können.