Als krönenden Abschluss zur Besprechung des Kinofilms Oppenheimer (wir berichteten) durften wir am 27. Februar einen besonderen Gast im Englischunterricht begrüßen: den englischen Muttersprachler und Buchautor Professor Dr. Anthony Teitler.
Im Rahmen des Unterrichts von Frau Kerstin Habig kam Dr. Anthony Teitler erneut an unsere Schule – eine schöne Tradition, denn er unterstützt regelmäßig unseren Englischunterricht mit seiner Expertise.
Ausgangspunkt war der Hollywood-Film Oppenheimer, den die Klasse E2FI2 zuvor gesehen hatten.
Gemeinsam wurde die Entstehung der Atomwaffen und ihre historische Rolle seit den Atombombenabwürfen auf Japan am Ende des Zweiten Weltkriegs diskutiert.
Darüber hinaus schlug Dr. Teitler politische Brücken zu aktuellen internationalen Entwicklungen und zur heutigen Bedeutung von Nuklearwaffen.
Ein Schwerpunkt lag auf ethischen Fragen: Es wurden deontologische und utilitaristische Ansätze im Hinblick auf politische Handlungsentscheidungen verglichen.
Anhand eines konkreten Szenarios, dass ein Flugzeug auf ein Gebäude in einer Großstadt zusteuert, setzten sich die Schüler mit schwierigen Entscheidungsfragen auseinander. Auch die Grundsatzfrage, ob Atomwaffen Stabilität durch Abschreckung schaffen oder die Welt gefährlicher machen, wurde debattiert.
Dr. Teitler, der an der internationalen Hochschule in Karlsruhe lehrt, überzeugte durch Fachwissen, Praxisnähe und seine Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu vermitteln.
Ein inspirierender Unterrichtsbesuch, der zeigte, wie spannend Englischunterricht sein kann, wenn Geschichte, Ethik und aktuelle Politik lebendig zusammenfinden.





